Zeitliche und räumliche Beziehungen zwischen Bodenverschiebungen und Entwässerungsmaßnahmen beim Tunnelbau in Frankfurt am Main
Technisches Dokument
Dieses Papier präsentiert die Ergebnisse einer Sentinel-1-InSAR-Analyse der Bodenverschiebungen während des Baus eines U-Bahn-Tunnels in Frankfurt am Main, wobei der Schwerpunkt auf dem zeitlichen und räumlichen Zusammenhang zwischen Verschiebungen und Entwässerungsmaßnahmen liegt.
Erfahren Sie, wie Sentinel-1-InSAR-Daten wertvolle, kompatible Erkenntnisse liefern, die die herkömmliche bodengestützte Überwachung bei Tunnelbauprojekten ergänzen und validieren.
Man sollte sich bewusst machen, dass die kumulative Setzung in Frankfurter Lehm während der Entwässerung in den ersten sechs Monaten unter 80 % (häufig 70 %) liegen kann, was im Widerspruch zu einigen früheren empirischen Studien steht.
Es zeigt sich, dass InSAR-Verschiebungsschätzungen häufig höhere Setzungen angeben als bodengestützte Nivellierverfahren, was möglicherweise auf die unterschiedlichen Referenznetze zurückzuführen ist, die in Feldstudien verwendet werden.
Erfahren Sie mehr über die entscheidende Rolle geologischer Merkmale – wie beispielsweise einer Verwerfung, die den Grundwasserspiegel beeinflusst – bei der Begrenzung und Verteilung der durch Entwässerung verursachten Bodenverschiebungen.
Man sollte sich bewusst sein, dass InSAR ein leistungsstarkes Instrument ist, um geologische Gefahren zu erkennen, potenzielle Schwachstellen in der bodengestützten Überwachung aufzudecken und die Modellierung von Bodenverschiebungen zu verbessern.