Fallstudie Stadt Rotterdam

Der 6-Stufen-Ansatz von SkyGeo: Langfristige und großflächige Messung von gebäudebedingten Verformungen mit InSAR.

Hohe Gebäude prägen die Skyline einer Stadt, aber sie verändern auch den Boden unter ihnen. Durch Gebäude verursachte Verformungen stellen eine große Herausforderung für die städtische Infrastruktur dar und führen zu Neigungen, Bodensenkungen und strukturellen Risiken, die oft unbemerkt bleiben. Gebäude neigen sich in einem Senkungsbereich mit einem Radius von 400 m, alle anderen Infrastrukturen sind von durch Gebäude verursachten Bodensenkungen betroffen. Dazu gehören auch alle unterirdischen Rohrleitungen und Kabel.

Die einzige Möglichkeit, die Entwicklung dieser Senkungsmulde zu messen und zu verfolgen, ist mit InSAR. Bei SkyGeo zeigen wir, dass es einer 6-stufigen InSAR-basierten Methodik bedarf, um InSAR effektiv zu nutzen! Wenn Sie diese Schritte überspringen, werden Sie wahrscheinlich den durch Gebäude verursachten Senkungseffekt unterschätzen.

Durch den Einsatz von InSAR und die millimetergenaue Analyse dieser Verformungen können wir Städten überall dabei helfen, Schäden zu verhindern, bevor sie entstehen.

Infografik eines hohen Wolkenkratzers mit Satelliten, die veranschaulicht, wie InSAR die durch Gebäude verursachten Bodensenkungen und Bodenbewegungen in städtischen Umgebungen kartiert.

1. Festlegung des Referenzpunkts

Wir erstellen einen Compoun-Durchschnitt, um einen Nullpunkt für Bewegungen festzulegen, der als Referenz dient. Dies ist von entscheidender Bedeutung und eine große Herausforderung, wie im Fall von Rotterdam, wo die Stadt absinkt und sich die meisten Gebäude bewegen.

2. Signalzerlegung

Das InSAR-Signal wird entlang der Sichtlinie (LOS) des Radars in vertikale und horizontale Komponenten zerlegt, um die Neigungs- und Sinkungstendenzen aller betroffenen Strukturen separat zu ermitteln.

3. Datenauswahl und -filterung

Wir eliminieren irrelevante geotechnische „Störsignale“, um Bewegungen, die mit geotechnischen Effekten des neuen Hochhauses zusammenhängen, zu isolieren und anhand vorhandener geodätischer Daten zu validieren.

4. Korrektur für Änderungen der Gebäudeform

Wir filtern Bewegungen heraus, die durch Faktoren beeinflusst werden, die nichts mit geotechnischen Aspekten zu tun haben, wie beispielsweise die inhärente Setzung von Materialien wie Beton.

5. InSAR für sehr lange Zeiträume: Datenharmonisierung

Die Integration von InSAR-Daten aus verschiedenen Radarmissionen bedeutet, dass die oben genannten Schritte wiederholt und anschließend die Beobachtungen harmonisiert werden müssen. Dieser einzigartige und zusätzliche Schritt trennt die „Hintergrundneigung“ von der „induzierten Neigung“.

6. Visualisierung der Auswirkungen

Wir schätzen, wie weit entfernt nach dem Bau des Hochhauses Setzungserscheinungen auftreten, und visualisieren die „weitreichenden Auswirkungen“ auf umliegende Gebäude – Erkenntnisse, die für die Stadtplanung von entscheidender Bedeutung sind.

Schlussfolgerung

Vom Millennium Tower in San Francisco über die Hochhäuser in Miami bis hin zur historischen Infrastruktur in Rotterdam – die Auswertung von InSAR-Daten ist der Schlüssel zu einem proaktiven Risikomanagement. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung als führender Anbieter von InSAR-Analysen unterstützt SkyGeo Städte dabei, sicher und nachhaltig zu bauen.

Sind Sie bereit, Ihr Vermögen und Ihr Budget zu schützen? Nehmen Sie jetzt Kontakt mit unserem Team auf.

Infografik, die zeigt, wie InSAR das langfristige Absinken und Neigen von Hochhäusern misst und dabei jahrzehntelange Verschiebungen und geotechnische Störungen visualisiert.

Fallstudien aus dem Bauingenieurwesen

  • Zwei Bauarbeiter in gut sichtbaren gelben Jacken arbeiten in einer Baugrube und verwenden Werkzeuge um ein rotes Rohr herum, während InSAR die Bewegungen des umgebenden Bodens überwacht.

    Stein NV

    Durch die Umsetzung unserer Erfahrungen im Bereich Risikobewertung kann Stedin NV nun gezielt nur noch die Versorgungsleitungen überprüfen, die tatsächlich gefährdet sind, wodurch kostspielige Investitionen reduziert und die Wartungsabläufe optimiert werden können.

  • Luftaufnahme eines hohen Wolkenkratzers in Rotterdam, der neben einem Fluss gebaut wird, und zeigt, wie InSAR die Setzung und Neigung von Hochhausfundamenten verfolgt.

    Stadt Rotterdam

    Wir können Städten überall dabei helfen, Schäden zu verhindern, bevor sie entstehen, indem wir InSAR einsetzen und diese Verformungen mit Millimetergenauigkeit analysieren.

  • Ein Mann mit Brille, Bart und kurzen Haaren, der eine orangefarbene Sicherheitsweste trägt und im Freien in der Nähe von Baumaschinen steht, mit kahlen Bäumen und geparkten Autos im Hintergrund.

    Stadt Diemen

    „Die Probleme, die wir jahrelang mit manuellen Messungen hatten, wurden auf einen Schlag gelöst.“

Häufig gestellte Fragen

  • Eine aussagekräftige Fallstudie verbindet Erkenntnisse über Verformungen mit einem klaren Entscheidungsergebnis (priorisierte Inspektion, Wartungsplanung, Risikominderung oder Kostenvermeidung) und erklärt, warum der Ansatz zuverlässig war.